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Test AVM FRITZ!Box 6810 LTE

Die AVM FRITZ!Box 6810 LTE im Praxistest

Installation

Die Ersteinrichtung der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" ist ausgesprochen einfach, egal ob man den Assistenten benutzt oder sich alleine durch den Webserver des LTE-Routers bewegt. Trotzdem legt AVM dem Router noch ein gedrucktes Installations-Faltblatt sowie eine CD mit interaktiver Anleitung und PDF-Handbuch bei.

Zuerst steckt man die LTE-SIM-Karte von unten in den Router. Dann verbindet man ihn per WLAN oder per LAN-Kabel mit einem Rechner, in unserem Fall mit einem Dell Latitude E6520.

Tippt man jetzt noch die Adresse "fritz.box" in den Internet Browser des Rechners, dann landet man auf dem Webserver des LTE-Routers. Dort wählt man ein passendes Netz-Zugangsprofil von 1&1, O2, Telekom oder Vodafone aus und tippt die vierstellige PIN der SIM-Karte ein. Nach ein paar weiteren Klicks steht die LTE-Verbindung, sofern ein passendes LTE-Netz in der Luft funkt. Nach diesen wenigen Installations-Minuten kann man bereits via LTE surfen, aber noch nicht telefonieren.

Für unseren LTE-Telefonietest in München haben wir drei Berliner 030-Festnetznummern und ein Sprach-Passwort von AVM aus Berlin bekommen. Die Daten waren ruckzuck in die "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" eingetippt und die LTE-Telefonie über das Vodafone-Netz funktionierte in einwandfreier Qualität über die verbundenen DECT-Schnurlos-Telefone.

Der Rest der Installation hängt ganz stark von den Wünschen und von den zu vernetzenden Geräten des Anwenders ab. Wer jemals eine Fritzbox jüngeren Datums installiert hat, wird sich auch im Webserver der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" sofort heimisch fühlen. Die Einstell-Möglichkeiten der Software sind schier grenzenlos und lassen kaum Wünsche offen.

Software

An der Hardware der AVM-LTE-Router lässt sich nach dem Kauf normalerweise nichts mehr nachrüsten. AVM-Pressesprecher Urban Bastert weist aber darauf hin, dass das Produkt softwaremäßig laufend weiter entwickelt wird und man regelmäßig die Router-Firmware updaten sollte. Jeder verantwortungsvolle Tester macht selbstverständlich vor jedem Test ein Firmware-Update, sofern verfügbar. Damit stehen dann auch immer die neuesten Funktionen der Software in der Fritzbox zur Verfügung. Eine Aufzählung der vielen Software-Funktionen findet sich am Ende dieses Artikels.

Wie alle FRITZ!Boxen, so hat auch das jüngste und kompakteste Modell "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" einen erheblichen Funktionsumfang, der sich aus dem Zusammenspiel ihrer zahlreichen Hardware- und Software-Komponenten ergibt: Die Vorderseite der Verpackung kann das nur plakativ andeuten: LTE, WLAN-11n, DECT-Basisstation und LAN-Netzwerk. (Foto: Harald Karcher)

Auf der Rückseite der LTE-Router-Verpackung finden sich detailliertere Angaben zum Hardware- und Software-Umfang der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE". Eine lückenlose Beschreibung aller Funktionen findet sich im PDF-Handbuch auf CD. (Foto: Harald Karcher)

Die Software der AVM-Fritzboxen wird ständig verbessert und weiterentwickelt. Daher prüfen wir vor jedem Test, ob es neue Firmware gibt. Im regulären Betrieb sollten Sie ebenfalls gelegentliche nach neuer Firmware suchen, um die neuesten Funktionen nutzen zu können. (Bild: Harald Karcher)

Leserkommentar

Thomas , Sat, 10. May. 2014 - 15:55:
Hallo. Das waere genau das, was ICH suche! Muesste auch unter Linux laufen. Vielen Dank fuer den Artikel.

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