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Test AVM FRITZ!Box 6810 LTE

Die AVM FRITZ!Box 6810 LTE im Praxistest

Internet-Test via LTE

Beim Internet-Surftest hängt ein sehr schneller Quad-Core-i7-Business-Laptop "Dell Latitude E6520" über sein sehr gutes WLAN-11n-Modul der Gattung "Intel Centrino Ultimate-N 6300 AGN" am 11n-WLAN-AccessPoint der Fritzbox 6810. Der Laptop steht auf dem Tisch, die "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" auf der Fensterbank, beide im gleichen Raum. Die LTE-800-Basisstation von Vodafone ist keine 700 Meter vom Fenster entfernt, allerdings ohne direkte Sichtverbindung. Die gesamte Strecke ins Internet ist also quasi kabellos. Und ja, diese Messbedingungen sind mit Vorsatz fast optimal, um eben gute Praxis-Messwerte zu bekommen.

Im Büro des Autors unweit der Münchner Messe-Autobahn A94 brachte dieses Gespann bei der Hälfte aller Messungen circa 20 MBit/s im DL und 5 MBit/s im UL. Das ergibt Sinn, denn die VF-SIM-Karte im Bauch des AVM-Routers war auf einen Tarif von 21 MBit/s im DL und 5,7 MBit/s im UL freigeschaltet. Klar, dass mit diesem Tarif nicht die vollen 50 MBit/s kommen, die das LTE-800-Netz von Vodafone ansonsten ebenfalls leisten kann, was wir durch etliche Messungen überprüft haben.

Die Gegenfrage nach dem schlechtesten Internet-Durchsatz ist müßig: Der DL ging bei unseren 6810-Tests kurzfristig durchaus mal weit unter 10 MBit/s und der UL stotterte zwischendurch bei starker Netzauslastung kurz bei 0,1 MBit/s herum. Wer einen sehr guten Internet-Anschluss via DSL, VDSL, TV-Kabel oder Glasfaser bekommen kann, darf in der Regel stabilere Durchsatzraten als über den Mobilfunk erwarten. Wer jedoch nur ein schlechtes oder gar kein DSL an seinen Standort bekommt, oder VDSL-Feeling mobil genießen will, wird von LTE höchstwahrscheinlich begeistert sein.

Wie schon bei den DSL- und VDSL-Routern AVM 7270 oder AVM 7390, so wird auch bei den LTE-Routern AVM 6810 und AVM 6840 die Internet-Verbindungs-Strecke sehr schön grafisch angezeigt. In diesem Screenshot wird die nominelle Datenrate zwischen dem Vodafone-Funkturm und der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" gerade mit 21 MBit/s im Download und 5,7 MBit/s im Upload kommuniziert, weil die zum Test eingesteckte SIM-Karte nur für diesen Tarif freigeschaltet war. (Bild: Harald Karcher)

Die LTE-Verbindungs-Monitoring-Software der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" macht sehr schöne Angaben zur LTE-Signalstärke und zur Linkqualität. (Bild: Harald Karcher)

Im Büro des Autors unweit der Münchner Messeautobahn A94 findet die "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" eine LTE-800-Funkzelle von Vodafone aus der Digitalen Dividende. Die hier ebenfalls präsente LTE-Zelle der Telekom bei 1800 MHz wird von der AVM 6810 nicht erkannt, weil der verbaute LTE-Chipsatz von Altair Semiconductor aus Israel noch kein LTE-1800 beherrscht. Die für den Herbst 2012 angekündigte AVM 6842 dagegen soll auch LTE-1800 unterstützen. (Bild: Harald Karcher)

Hier ist der PIN-Schutz der SIM-Karte für das LTE-Netz von Vodafone gerade aktiviert. Er lässt sich in der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" aber sehr bequem ändern oder komplett deaktivieren. (Bild: Harald Karcher)

Die Stärke und Qualität der LTE-Signale an den Antennen des Routers werden von der "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" ständig gemessen und für die letzten 24 Stunden grafisch angezeigt. (Bild: Harald Karcher)

In diesem Fenster sieht man die Signalstärken an den beiden LTE-Antennen des Routers. Um sie zu optimieren, dreht und schiebt man so lange am Gehäuse der kleinen "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" herum, bis beide dBm-Werte möglichst hoch sind. Die LTE-Antennen selber kann man bei der 6810 ja nicht direkt bewegen, denn sie sind intern fest auf der Platine des LTE-Routers 6810 verlegt. Bei der größeren "AVM FRITZ!Box 6840 LTE" dagegen kann man die extern angeschraubten LTE-Antennen auch direkt von außen drehen. (Bild: Harald Karcher)

Bei dieser Durchsatzmessung hängt ein Business-Laptop "Dell Latitude E6520" gerade über WLAN-11n an einer "AVM FRITZ!Box 6810 LTE" mit eingesteckter Vodafone-SIM-Karte. Im Büro des Autors unweit der Münchner Messe-Autobahn A94 brachte dieses Gespann bei der Hälfte aller Messungen circa 20 MBit/s im DL und 5 MBit/s im UL. Das macht Sinn, denn die VF-SIM-Karte im Bauch des AVM-Routers war auf einen Tarif von 21 MBit/s im Download und 5,7 MBit/s im Upload freigeschaltet. Klar, dass mit diesem mittleren Tarif nicht die vollen 50 MBit/s kommen, die das LTE-800-Netz von Vodafone ansonsten ebenfalls leisten könnte. (Bild: Harald Karcher)

Leserkommentar

Thomas , Sat, 10. May. 2014 - 15:55:
Hallo. Das waere genau das, was ICH suche! Muesste auch unter Linux laufen. Vielen Dank fuer den Artikel.

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