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Test AVM Fritz!Box 6840 LTE

Die AVM Fritz!Box 6840 LTE im Praxistest

AVM Fritz!Box 6840 LTE in München mit o2-SIM-Karte auf LTE-2600

Ein paar hundert Meter vom BMW-Zylinderhochhaus und vom Olympiaturm entfernt steht das o2-Glashochaus. In dieser Gegend fand die AVM-6840 eine o2-Funkzelle bei 800 MHz, eine o2-LTE-Zelle bei 2600 MHz sowie eine Telekom-LTE-Zelle bei 800 MHz.

Am o2-Glashochhaus in München fand ich den LTE-Funk auch schon bei 2600 MHz. Laut diesem Fenster auch mit der vollen Bandbreite von 20 MHz (Foto: Harald Karcher).

Die o2-Zelle bei 2600 MHz darf ja bis zu 20 MHz FDD-Kanal-Bandbreite nutzen, könnte damit theoretisch also die vollen 100 MByte/s im Download bedienen. Die weiteren Zellen bei 800 MHz dürfen nur 10 MHz nutzen. Das reicht "nur" für 50 MByte/s im Download.

Eigentlich wären mit LTE-2600 ja Brutto-Datenraten von 100 MByte/s im Download und 50 MByte/s im Upload machbar. Hier ist das Netz aber auf 7,3 / 6,2 MByte/s gedeckelt (Foto: Harald Karcher).

Am o2-Glashochhaus in München kamen die Downloads im Test bei 2600 MHz mit netto 5,2 bis 7,2 MByte/s, die Uploads mit 3,5 bis 4,5 MByte/s. Vermutlich war der Durchsatz vom Netz her gedeckelt.

Sensationell waren hier aber die Ping-Zeiten mit 15 bis 22 Millisekunden. Damit fühlt sich das Surfen äußerst zackig an. Die Messung fand bei klirrender Kälte nachts im Auto statt. Der LTE-Router hing über Spannungswandler an der Autobatterie, der Laptop am seinem eigenen Akku.

AVM Fritz!Box 6840 LTE in München mit o2-SIM-Karte auf LTE-800

Auf 800 MHz konnte sich die AVM-6840 auf der Straße vor dem o2-Tower ebenfalls mit einer o2-Zelle per LTE verbinden. Die nominalen Datenraten waren ebenfalls auf 7,23 MByte/s Download und 6,27 MByte/s Upload begrenzt. Tatsächlich kamen auf dieser LTE-Frequenz netto 5,2 bis 5,5 MByte/s im Download und 3,9 bis 4,1 MByte/s im Upload bei Ping-Zeiten von 25 bis 35 ms. Somit kam das Internet in der 800 MHz-Zelle etwas langsamer als zuvor in der 2600 MHz-Zelle.

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