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Test Iomega Storcenter px4-300d

Leistungsfähiger NAS-Server für KMU

Der Test

Wie bereits angesprochen, gingen wir im Test zunächst daran, den NAS-Server in unser Active Directory zu integrieren und anschließend von verschiedenen Clients unter Windows, MacOS und Linux aus auf das System zuzugreifen. Dabei kamen die Protokolle AFP, CIFS und NFS zum Einsatz und es traten keinerlei Probleme auf.

Im nächsten Schritt wendeten wir uns der iSCSI-Funktionalität zu. Während der Zugriff auf ein iSCSI-Laufwerk von Windows aus mit Hilfe des iSCSI-Initiators kaum Fachwissen voraussetzt, sind beim Zugriff mit Hilfe des ESXi-5.0-Hypervisors einige manuelle Arbeitsschritte erforderlich, die im Internet dokumentiert wurden. Nachdem wir diese abgeschlossen hatten, konnten wir den iSCSI-Speicher vom ESXi-System aus ganz normal nutzen und ohne Schwierigkeiten virtuelle Maschinen darauf betreiben. Die Anbindung des NAS-Servers via NFS an den Vmware-Hypervisor funktionierte ebenfalls reibungslos.

Bei der Arbeit mit der Personal Cloud, der Datenreplikation, dem Medienserver und der Torrent-Download-Funktion kam es zu keinen Überraschungen. Das gleiche gilt für die VLANs.

Um den Printserver zu nutzen, schlossen wir unsere USB-Drucker an den NAS-Server an. Daraufhin erschienen sie in der Liste der angeschlossenen Printer und wir konnten über das Netz von unseren Clients aus darauf zugreifen.

Über die Personal Cloud lassen sich die auf dem NAS-Server gespeicherten Daten über das Internet nutzen. (©Smartmedia PresSservice)

Der Geschwindigkeitstest

Um die Geschwindigkeit des NAS-Servers zu testen, führten wir zwei Arbeitsschritte durch. Zunächst einmal kopierten wir einen Testordner mit 537 Bilddateien und einer Größe von 943 MByte fünfmal über verschiedene Übertragungswege auf den NAS-Server beziehungsweise von dem Server auf unseren Client. Der erste Übertragungsweg war dabei ein direktes Kabel zwischen Client und NAS-System. Der zweite Weg ging über einen Linksys SRW2008-GBit-Ethernet-Switch, an dem nur die beiden Testsysteme arbeiteten. Der dritte Weg lief über den gleichen Switch, allerdings waren bei diesem Durchlauf noch andere Clients an das System angeschlossen. Zum Schluss fassten wir auf dem Switch zwei Ports über LACP zusammen und aktivierten auf dem Iomega-System die Link-Aggregation. Hier testeten wir die Geschwindigkeit wieder auf zwei Wegen:

  • einmal mit Datenübertragungen zu einem Client, der allein mit am Switch hing,
  • einmal mit mehreren Clients, von denen einer im Hintergrund noch eine weitere Datei herunterlud, um die Last zu erhöhen.
  • Im zweiten Arbeitsschritt kopierten wir mit Hilfe des Tools "NAS Tester 1.3" fünfmal 400 MByte große Testdaten auf den Server. Hierbei verwendeten wir nochmals die gleichen Übertragungswege wie zuvor. Zum Schluss errechneten wir aus den fünf Übertragungen jeweils einen Durchschnittswert für jeden Übertragungsweg.

    Als reiner Durchsatz-Messwert ist nur die Messung mit dem direkten Kabel zwischen Client und Server wirklich aussagekräftig, da bei allen anderen Messungen die Umgebung mehr oder weniger große Auswirkungen auf das Ergebnis hat. Die Messungen über den Switch sind also nur im Verhältnis zu einander von Interesse.

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