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Test PRTG Network Monitor 12.2

Netzwerküberwachung leicht gemacht

Der Test

Für unseren Test installierten wir die Version 12.2 des PRTG Network Monitors auf einem Windows-Server-2008-R2-System in unserem Netz und setzten die Lösung anschließend ein, um Rechner unter Windows XP, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Redhat- und Fedora-Linux, Ubuntu-Linux, MacOS sowie Solaris zu überwachen. Dazu kamen noch diverse Netzwerkkomponenten wie Switches von Cisco und Router von Netgear und Lancom. Abgesehen davon nahmen wir noch einige Websites, wie etwa die IAIT-Website und die Online-Dienste Dropbox, Twitter und Skype mit in die Überwachung auf. Da PRTG IPv6 unterstützt, überwachten wir diverse Systeme zudem auch mit Hilfe dieses Protokolls.

Nach der Installation und dem Einrichten der von uns benötigten Sensoren legten wir ein besonderes Augenmerk auf das Monitoring unseres Exchange Servers und unserer Virtualisierungs-Umgebung auf Vmware-Basis. Abgesehen davon nahmen wir den gesamten Leistungsumfang der Monitoring-Software unter die Lupe, einschließlich Gerätebaum, Bibliotheken, Maps, Berichten und Alarmen. Last but not least verwendeten wir die App PRTGdroid, um aus der Ferne auf unsere Installation zuzugreifen.

Installation

Paessler empfiehlt, den PRTG Network Monitor aus Performance-Gründen nicht in einer virtuellen Maschine zu installieren, sondern ein aktuelles Windows Betriebssystem auf einem dedizierten Host zu verwenden. Für die bestmögliche Leistung sollte ein System mit vier GByte RAM und ein paar hundert GByte Festplattenplatz zum Einsatz kommen. Abgesehen davon muss der zum Überwachen eingesetzte Rechner mit dem Dotnet-Framework 4.0 ausgestattet sein.

Die Installation des Produkts läuft - wie unter Windows üblich - Wizard-gesteuert ab und wird keinen Administratoren vor irgendwelche Probleme stellen. Er muss im Wesentlichen nur die richtige Sprache auswählen, seinen Lizenzschlüssel eingeben und sein Mail-Konto definieren. Ein Failover-Cluster kann auf Wunsch später eingerichtet werden.

Nach dem Abschluss des Setups öffnete sich auf unserem System der Browser mit dem PRTG-Login-Screen und wir konnten uns erstmalig bei dem Monitoring-Produkt anmelden. Normalerweise kommt zu diesem Zeitpunkt der Konfigurations-Guru hoch, der die Administratoren bei der Erstkonfiguration des Systems unterstützt. Da wir einen Windows Server mit dem Internet Explorer und verstärkter Sicherheitskonfiguration verwendeten, mussten wir die PRTG-Seite aber erst zu den vertrauenswürdigen Seiten des Internet Explorers hinzufügen, um dafür zu sorgen, dass das System alles richtig anzeigte.

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