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Test PRTG Network Monitor 12.2

Netzwerküberwachung leicht gemacht

Berichte

Das Monitoring System erlaubt es, bei den Berichten Daten und Grafiken zu kombinieren. Es stehen einmalige und regelmäßig wiederkehrende Berichte zur Verfügung. Der Zeitraum, für den der Bericht gelten soll, lässt sich manuell auswählen und es ist möglich, Berichte als HTML anzuzeigen, als PDF zu erstellen und auf Wunsch per Mail zu verschicken. Es sind viele unterschiedliche Berichte vorhanden, wie "Top 100 schnellste HTTP-Sensoren", "Top 100 langsamste Ping-Sensoren" und ähnliches. Dazu kommen noch Berichte zu Bandbreite, CPU-Last, Speichernutzung, Plattenplatz und Verfügbarkeit. Berichte lassen sich jederzeit an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die zuständigen Mitarbeiter können - falls erforderlich - gespeicherte Berichte einsehen. Außerdem lassen sich die Sensoren, die dem Bericht zugrunde liegen, manuell oder nach Kennung auswählen. Eine Auswahl nach Kennung erzeugt dynamische Berichte. Weist ein Administrator eine solche Kennung einem Sensor oder einer Gruppe zu, so landet er (beziehungsweise sie) automatisch in dem dazugehörigen Bericht. Um eine Komponente aus dem Bericht zu löschen, reicht es, die entsprechende Kennung zu entfernen. Darüber hinaus besteht die Option, Berichte nach Zeitplänen zu erstellen und zu verschicken. Im Test ergaben sich dabei keine Schwierigkeiten.

Protokoll

PRTG zeigt das Protokoll als Liste. Bei der Protokoll-Übersicht ist es jederzeit möglich, den Zeitraum und die anzuzeigende Zeilenanzahl auszuwählen. Zudem lassen sich entweder alle Einträge einsehen, oder nach Gruppe, nach System-Ereignissen und nach Statuswechsel (wie OK, Fehler, Pausiert/Fortgesetzt, Bestätigt oder Ungewöhnlich) filtern.

Todos

Die Todos umfassen Informationen, die der Administrator bestätigen muss, wie beispielsweise das Vorhandensein neuer Programmversionen und das Aktivieren neuer Sensoren. Bei den Todos weist das System die zuständigen Mitarbeiter unter anderem darauf hin, dass neue Berichte erstellt wurden. Es handelt sich also praktisch um eine Art Benachrichtigungsdienst für die zuständigen Mitarbeiter.

Konfiguration

Das Konfigurations-Menü umfasst alle Punkte zum Verwalten des PRTG Network Monitors selbst. Dazu gehören zunächst die Konto-Einstellungen mit Name, Passwort, Zeitzone, Mail-Adresse, Alarm-Settings und so weiter.

Der "Systemzustand" gibt im Gegensatz dazu Aufschluss über die Softwareversion, das Betriebssystem, die Zeit, die CPU-Last, die Lizenz und so weiter. An gleicher Stelle können die Administratoren für den Support-Fall einen Schnappschuss der Datenbank erzeugen, alle Probes neu starten und eine Probe-Statusdatei schreiben lassen.

Das "Auto-Update" sorgt dafür, den PRTG Network Monitor immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Im Test funktionierte das einwandfrei. Ebenfalls interessant: die Systemverwaltung. Hier konfigurieren die zuständigen Mitarbeiter unter anderem Diagramme und Farben, legen den Namen der PRTG-Website fest und wählen den Map Provider (MapQuest, Nokia Maps, CloudMade oder Google) aus. Darüber hinaus ist es möglich, das Monitoring-Tool in die Windows-Domäne zu integrieren, um die im Unternehmen vorhandenen Benutzerkonten auch für PRTG zu nutzen. Abgesehen davon lassen sich an dieser Stelle Schwellenwerte für das Erkennen ungewöhnlicher Vorkommnisse setzen.

Die nächsten Punkte ermöglichen die Konfiguration des Benachrichtigungsversands (über den internen oder einen externen Mail-Server), der Kommunikation mit externen Probes sowie die Arbeit mit Benutzerkonten. Über letzteres lassen sich unterschiedliche User-Accounts für verschiedene Monitoring-Aufgaben einrichten. Es besteht darüber hinaus die Option, die Benutzer zu Gruppen hinzuzufügen, die Alarmeinstellungen vorzunehmen und Rechte zu vergeben ("Lesen/Schreiben" oder "Nur Lesen").

Befehlsmenüs zum Verwalten von Clustern, zum Herunterladen zusätzlicher Software (Enterprise Console, Apps für mobile Geräte sowie Installationsdatei für Remote Probes) und zum Eingeben der Lizenz schließen den Leistungsumfang des Konfigurations-Werkzeugs zusammen mit einer Dokumentation des PRTG API ab. Generell gilt, dass das Tool übersichtlich gestaltet wurde und - nicht zuletzt dank der guten Hilfefunktion - wenig Einarbeitungszeit erfordert.

Die Android-App

PRTGdroid ermöglichte uns im Test, jederzeit von überall her verschlüsselt auf die Informationen des PRTG Network Monitors zuzugreifen. Der Konfigurationsaufwand war gering und das mobile Web-Interface eignet sich gut, um alle Daten einzusehen. Es wurde zudem mit großen Icons "daumenfreundlich" gestaltet. Da es sich mit jedem Browser nutzen lässt, ist die Installation der App nicht unbedingt erforderlich, sie erweitert den Leistungsumfang des Mobile Web GUI aber um die sehr sinnvolle Möglichkeit, Benachrichtigungen auf dem mobilen Gerät auszugeben.

Aufgeräumt und übersichtlich: Das Mobile Web GUI in PRTGdroid. (©Smartmedia PresSservice)

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