tom's networking guide
 
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15. 10. 2012
4.0/5
Dr. Götz Güttich
Tom's Networking Guide

Test IAIT SEH ThinPrint Gateways TPG60 und TPG65

Druckserver für ThinPrint-Umgebungen

Die ThinPrint Gateways von SEH sind dazu in der Lage, ThinPrint-Druckaufträge für Gruppen von Client-Rechnern und Druckern im Empfang zu nehmen, zu dekomprimieren, zu entschlüsseln und dann in einem lokalen Netzwerk an die jeweiligen Zieldrucker weiterzuleiten. IAIT hat sich angesehen, was die Produkte im praktischen Umfeld leisten.
SEH TPG60, SEH TPG65
.

Druckserver für ThinPrint-Umgebungen

Die ThinPrint-Server-Engine von Cortado verringert den Druckaufwand in Terminal-Server- und virtuellen Umgebungen. Dazu bindet das System mobile, virtuelle und Web-basierte Desktops an zentrale IT-Ressourcen an. Es unterstützt zudem Thin-Clients, arbeitet mit den Protokollen RDP, ICA, HDX, PCoIP und TCP/IP zusammen und ist dazu in der Lage, die Druckdaten zu komprimieren und zu verschlüsseln. Dadurch laufen die Ausdrucke nicht nur schneller ab, als in normalen Umgebungen, sondern benötigen auch weniger Bandbreite und sind besser abgesichert. Darüber hinaus verringert sich beim Einsatz der Cortado-Lösung der Administrations-Aufwand, so vereinfacht das Driver-Free-Printing beispielsweise das Management der Druckertreiber im Netz deutlich.

In der Praxis funktioniert das Drucken in einer ThinPrint-Umgebung folgendermaßen: Die Anwender senden ihre Druckaufträge von ihren Thin-Clients oder virtuellen Desktops aus an die ThinPrint-Server-Engine, die die Bandbreite der Jobs begrenzt und die Jobs komprimiert sowie bei Bedarf verschlüsselt. Anschließend überträgt die Engine die Druckaufträge - zum Beispiel über ein WAN - an einen ThinPrint-Client, der sie entschlüsselt, dekomprimiert und danach im richtigen Format an den jeweils vorgesehen Drucker weiterleitet. Der ThinPrint-Client kann wiederum ein Thin-Client sein, es ist aber auch möglich, die dazu gehörige Software auf einem PC zu installieren oder einen kompatiblen Print-Server zu verwenden.

Im moderneren Design und mit eigener Konfigurationsoberfläche präsentieren sich die beiden neuen Modelle SEH TPG25 und SEH TPG65. (Bild: SEH)

Die ThinPrint Gateways

An dieser Stelle kommen nun die ThinPrint Gateways von SEH ins Spiel. Sie arbeiten als ThinPrint-Client und Print-Server im Netz und macht damit zusätzliche ThinPrint-Clients überflüssig. Das ist vor allem in Netzen von großem Vorteil, in denen keine ThinPrint-Clients existieren und in denen die Druckaufträge verschlüsselt übertragen werden. Wäre in so einer Umgebung kein ThinPrint Gateway vorhanden, so wäre das Drucken entweder gar nicht möglich, oder die Administratoren müssten auf jedem Endgerät nicht nur den ThinPrint-Client installieren, sondern auch die für die Verschlüsselung benötigten Zertifikate. Kommt anstelle mehrerer Endgeräte ein ThinPrint Gateway zum Einsatz, so sind die Zertifikate nur einmal einzuspielen, was eine deutliche Verringerung des Arbeitsaufwands mit sich bringt. Außerdem lassen sich auf diesem Weg auch Systeme ohne ThinPrint-Client nahtlos in die Druckumgebung integrieren.

SEH bietet vier verschiedene Versionen seines TPG-Gateways an. Das TPG60 arbeitet mit sechs externen Netzwerkdruckern zusammen, das TPG120 mit zwölf. Dazu kommen noch zwei Produkte aus neuerer Serie, das TPG-25 für zwei Drucker und das TPG-65 für sechs. Die beiden letztgenannten Lösungen verwenden ein anderes Benutzer-Interface und bringen einige zusätzliche Funktionen mit. Darauf gehen wir später noch genauer ein. Da wir in unserer Testumgebung nur zwei Drucker einrichteten, genügten uns für den Test das TPG60 und das TPG-65 vollkommen, um alle Funktionalitäten unter die Lupe zu nehmen. Abgesehen von der Zahl ansprechbarer Drucker sind das TPG60 und das TPG120 auf der einen und das TPG-25 und das TPG-65 auf der anderen Seite identisch.

Verglichen mit den Modellen SEH TPG25 und SEH TPG65 kommt das SEH TPG60 eher altbacken daher. (Bild: SEH)

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