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Test AVG Internet Security Business Edition

Zentraler verwalteter Schutz für Unternehmensnetze

Die Einstellungen der Client-Software

Was die Konfigurationsoptionen für die Client-Komponente angeht, so haben die zuständigen Mitarbeiter unter anderem die Möglichkeit, Benachrichtigungen auf den zu schützenden Systemen anzuzeigen oder zu unterdrücken. Ansonsten können sie den Computerschutz modifizieren (mit residenter Antivirusfunktion, POP- und Spyware-Prüfung, Anti-Rootkit, sowie IM- und P2P-Schutz) und den E-Mail-Schutz konfigurieren (eingehende Mails und ausgehende Mails scannen, Spyware suchen, Archive scannen, Anhänge in die Quarantäne verschieben und so weiter).

Zusätzlich lassen sich Scan-Vorgänge definieren, Zeitpläne für die Scans festlegen und der Surf-Schutz sowie die Anti-Spam-Funktion einrichten. Bei letzterer gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, bestimmte Länder und Zeichensätze zu blockieren und vieles mehr.

Die nächsten Settings befassen sich mit Aktualisierungen (Speicher-Scan nach Updates, Systemwiederherstellungspunkt nach Update erstellen, etc.), der Lizenz, der Größe der Virenquarantäne, dem AVG Selbstschutz (der unter anderem verhindern soll, dass Anwender oder Malware die Sicherheitssoftware abschließen können) und den Datenschutzeinstellungen (Teilnahme am Programm zur Produktverbesserung und so weiter). Danach kommen die Konfiguration von nicht zu prüfenden Ausnahmedateien und -ordnern sowie die Option zum Ignorieren des Fehlerstatus für bestimmte Komponenten (Computer, E-Mails und ähnliches) an die Reihe. Die Einstellungen zur Remote-Verwaltung mit den Intervallen für die Synchronisierung der Konfiguration, dem Abrufen von Servernachrichten und den zugelassenen Aktionen schließen die Client-Konfiguration ab.

Die Client-Komponente im Betrieb. (©Smartmedia PresSservice)

Die Sicherheitssuite in der Praxis

Im Test infizierten wir die geschützten Rechner mit diversen Viren, die in den letzten zwei Monaten in unserem Testlabor eingegangen waren, setzten sie bösartigen Scripts und infizierten Anhängen aus (unter anderem unter Zuhilfenahme des Heise E-Mail-Checks unter www.heise.de/security/dienste/Emailcheck-2109.html) und nahmen den Surf-Schutz unter die Lupe. Dabei funktionierte alles wie erwartet. Die Antivirus-Software verschob die infizierten Files in die Quarantäne und das Web-Browsen wurde abgesichert. Alle Infektionen erschienen sofort in der Übersicht der Management-Konsole und von da aus war es anschließend möglich, die betroffenen Computer wieder zu reinigen, etwa durch das Löschen von Malware-Dateien.

Die Client-Komponente nach dem Fund von Bedrohungen. (©Smartmedia PresSservice)

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