tom's networking guide
 
Anzeige

Test IAIT Igel UD2-LX Multimedia

Thin-Client mit starker Multimedia-Performance

Die lokalen Dienste und die Konfiguration der Bedienoberfläche

Unter "Zubehör" konfigurieren die zuständigen Mitarbeiter die lokalen Features des Thin-Clients. Dazu gehören unter anderem ein lokales Terminal, das ICA-Connection-Center, eine Soundsteuerung, die Java-Verwaltung und die Netzwerkdiagnose (mit Ping, Traceroute und ähnlichem). Außerdem lassen sich an dieser Stelle die Zugriffsrechte auf die einzelnen Bereiche des Setup-Werkzeugs setzen und zum Beispiel die Knöpfe für Neustart und Herunterfahren im Starter für Sitzungen ausblenden, um zu verhindern, dass die Anwender den Thin-Client ausschalten können.

Bei der Konfiguration der Bedienoberfläche legen die IT-Mitarbeiter unter anderem die Zahl der Bildschirme, die Drehung des Bildes, die Zugriffskontrolle (zum Beispiel die zuzulassenden X-Hosts), die Gamma-Korrektur und die Standby-, Suspend- und Shutdown-Zeiten fest. Auch die Arbeitsfläche selbst lässt sich anpassen. So ist es beispielsweise möglich, die Schriftart zu modifizieren und die Taskleiste ein- oder auszublenden. Zu den weiteren modifizierbaren Funktionen der Bedienoberfläche gehören die Tastaturbelegung, eine Bildschirmsperre (bei Bedarf mit Passworteingabe bei der Reaktivierung des Systems) sowie Hotkeys und Font Services.

Die Netzwerkeinstellungen umfassen im Gegensatz dazu die Netzwerk-Konfiguration als DHCP- beziehungsweise BOOTP-Client oder manuell mit IP-Adresse, Netzwerkmaske, Gateway und DNS-Servern. Außerdem lassen sich an dieser Stelle NFS- und CIFS-Laufwerke einbinden, die Hosts-Datei editieren und das Routing beeinflussen.

In der Geräte-Konfiguration rufen die zuständigen Mitarbeiter eine Hardware-Informationsseite auf, die Daten zur CPU- und Speicher, zu den USB-Geräten und ähnliches bietet. Zusätzlich besteht auch die Option, USB-Speicher und Drucker (via CUPS, LPD und TCP/IP) zu konfigurieren, Smartcards ins System einzubinden (PC/SC) und eine USB-Zugriffskontrolle nach Klassen und Geräten einzurichten.

Unter "Sicherheit" legen die zuständigen Mitarbeiter im Gegensatz dazu fest, ob ein Fernzugriff auf das Gerät möglich ist und definieren die Passwörter für die Administrations-, Setup- und Benutzerkonten. Es besteht auch die Möglichkeit, zur Authentifizierung Kerberos beziehungsweise das Active Directory einzusetzen.

Der letzte Punkt des Setup-Tools nennt sich "System". Hier stehen alle Optionen zum Verwalten des Thin-Clients selbst zur Verfügung. Dazu gehören die Zeiteinstellungen (mit NTP), eine Option zum Aktualisieren der Firmware, die Möglichkeit, SSH-Zugriffe einzurichten und die VNC-Konfiguration, die es ermöglicht, das Display des Thin-Clients auf anderen Rechnern anzuzeigen. Bei Bedarf lässt sich die Firmware des Systems übrigens an die Wünsche der Kunden anpassen. So können die zuständigen Mitarbeiter beispielsweise eine eigene Kunden-Partition einbinden oder eigene Anwendungen und Befehle implementieren.

Arbeitet eine Windows Terminal Server-Session mit RemoteFX, so findet sich in der Ereignisanzeige des RemoteDesktopServices-RemoteSessionManagers die Ereignis-ID 1000. (©Smartmedia PresSservice)

Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Test Datacore SANsymphony V R8
Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Software-Plattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Konfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. IAIT hat sich angesehen, was die aktuelle Vers [mehr]
Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden k [mehr]
Test Kroll Ontrack PowerControls 6.0
Exchange- und Sharepoint-Server sind längst in vielen Unternehmen unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmens-Infrastruktur. Die unabdingbaren Backup-Szenarien werden dabei aber oft vernachlässigt. Hauptsache es gibt ein Backup, wie erfolgreich sich Date [mehr]
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Eigene Videos, Digitalfotos und MP3-Song immer und überall hören und sehen, ohne langes Suchen durch zentrale Medienspeicherung und Medienabruf vom PC, TV-Gerät und Handy aus. [mehr]
Test CA ARCserv Backup r12
Die jüngste Version der Backup-Software für Unternehmen weist im Management- und Sicherheitsbereich viele neue Funktionen auf. Was das Produkt in der Praxis leistet, hat sich IAIT angesehen. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige