tom's networking guide
 
Anzeige

Vergleichstest aktueller Wireless-11-AC-Router

WLAN-AC-Turbo-Router fürs Heimnetz

Linksys EA6500 und WUMC710

Bei Linksys verwenden wir für die Tests den Router EA6500 und den dazu passenden Universal Media Converter WUMC710 um die Messverbindungen aufzubauen. Designtechnisch zwei gänzlich unterschiedliche Ansätze, die den jeweiligen Einsatzgebieten angepasst sind. (Bild: Linksys)

Der WLAN-Router Linksys EA6500 ist mit insgesamt sechs Antennen ausgestattet und macht sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5 GHz-Band von der 3x3-MIMO-Technik Gebrauch, unabhängig davon, wie der Router platziert ist - ob stehend auf dem Schreibtisch oder an der Wand.

Der Linksys EA6500 ähnelt eher einer Flunder, macht aber mit dem Materialmix aus mattem, schwarzen Kunststoff und Metallkomponenten einen sehr eleganten Eindruck. Das Design ist optisch an den E4200 angelehnt, der bereits verschiedene Design-Preise gewonnen hat. (Bild: Linksys)

Neben vier Gigabit-LAN- und einem Gigabit-WAN-Port sind auf der Schnittstellenseite zwei USB-2.0-Ports für Drucker beziehungsweise externe Massenspeicher eingebaut. Über die Connect Cloud sollen sich selbst nicht-WLAN-AC-Geräte, wie Smart-TVs oder die Heerscharen an Endgeräten, die sonst noch ohne WLAN-AC-Chip daherkommen, mit dem Router verbinden lassen.

Linksys WUMC710

Der Universal Media Converter WUMC710 von Linksys kommt dagegen fast schon klobig daher und erinnert eher an gängige Toaster-Modelle, denn an ein IT-Device. Der WUMC710 ist das einzige Gerät im Testfeld, das nur im 5-GHz-Band funkt. (Bild: Linksys)

Die Hauptaufgabe des Universal Media Converter von Linksys liegt in der Verteilung von Inhalten innerhalb des Netzes an die jeweiligen Abnehmer von Audio- oder Video-Streams über das 5-GHz-Frequenzband. Dementsprechend wurde der 2,4-GHz-Teil eingespart. Für Kabelgebundene Geräte stehen vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung.

Netgear R6300 WiFi Router Wireless Router

Der 802.11ac-WLAN-Router Netgear R6300 kommt gänzlich ohne externe Antennen aus, ist jedoch bereits mit einer deutlich optimierten Version des Beamforming ausgestattet. (Bild: Netgear)

Der Netgear R6300 Wireless Router soll im 5-GHz-Band Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1300 MBit/s, also 1,3 GBit/s übertragen, im 2,4-GHz-Band zusätzlich nochmals 450 MBit/s. Netgear bietet für diesen Router wie für alle aktuellen Geräte Verwaltungs-Apps für iOS und Android an. Sie dienen zum einfachen Konfigurieren des Routers und ermöglichen den zentralen Zugriff auf alle im Netzwerk gespeicherten Fotos, Videos oder Musik. DLNA-fähige Media Player können zum Abspielen über den R6300 direkt auf die Medieninhalte zugreifen.

Dank ReadyShare-Printer kann der R6300 fast jeden USB-Drucker im Netzwerk bereitstellen. Zusätzlich können Anwender über Airprint direkt vom Smartphone aus drucken.

Über "Netgear Genie" ist es ein Leichtes, ein Gastnetzwerk einzurichten, mit dem Gäste zwar online gehen können, aber keinen Zugriff auf andere Geräte im Heimnetz haben. Mit "Live Parental Control" liefert der Netgear-Router des Weiteren eine zentrale, flexible und zuverlässige Kindersicherung für alle im Netz befindlichen Geräte.

Auf der Schnittstellenseite bietet der Netgear R6300 einen USB-2.0-Port, vier Gigabit-LAN-Schnittstellen und eine Gigabit-WAN-Schnittstelle. (Bild: Netgear)

Netgear hat mittlerweile seine Beamforming-Lösung für diesen Router optimiert und gibt an, dass sich sowohl Reichweite als auch Stabilität der Leistung damit deutlich gesteigert hätten. Wir haben den Router zum Vergleich mit und ohne dieses Feintuning getestet. Zudem ist Netgear derzeit der einzige Anbieter, der eine Repeater-Verbindung zwischen zwei Routern herstellen kann.

Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Test Datacore SANsymphony V R8
Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Software-Plattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Konfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. IAIT hat sich angesehen, was die aktuelle Vers [mehr]
Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden k [mehr]
Test Kroll Ontrack PowerControls 6.0
Exchange- und Sharepoint-Server sind längst in vielen Unternehmen unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmens-Infrastruktur. Die unabdingbaren Backup-Szenarien werden dabei aber oft vernachlässigt. Hauptsache es gibt ein Backup, wie erfolgreich sich Date [mehr]
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Eigene Videos, Digitalfotos und MP3-Song immer und überall hören und sehen, ohne langes Suchen durch zentrale Medienspeicherung und Medienabruf vom PC, TV-Gerät und Handy aus. [mehr]
Test CA ARCserv Backup r12
Die jüngste Version der Backup-Software für Unternehmen weist im Management- und Sicherheitsbereich viele neue Funktionen auf. Was das Produkt in der Praxis leistet, hat sich IAIT angesehen. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige