tom's networking guide
 
Anzeige

Test Talend Integration Cloud

Der Test

Für den Test stellte uns Talend einen Cloud-Zugang vom Typ "Elastic Edition" zur Verfügung. Dieser wurde für den Enterprise-Einsatz im Unternehmen und in der Cloud konzipiert und verfügt über alle Features, die die Talend Integration Cloud bereitstellt. Für Umgebungen mit geringeren Anforderungen stellt Talend auch noch die Editionen "Hybrid" und "SaaS" bereit. Diese wenden sich an Benutzer, die Cloud-to-Ground- und B2B-Integration betreiben wollen (Hybrid) oder die mit einer reinen Cloud-to-Cloud-Konnektivität (SaaS) auskommen. Diese Editionen verfügen folglich nicht über den vollen Leistungsumfang der Lösung, sind dafür aber günstiger.

Ein einfacher Flow, der Daten aus einer in der Dropbox liegenden CSV-Datei ausliest. (©Smartmedia PresSservice)

Nachdem wir von Talend die Zugangsdaten zu unserem Cloud-Account erhalten hatten, machten wir uns zunächst einmal mit dem Web-Interface der Lösung vertraut und arbeiteten die Beispiele ab, die Talend für neue Benutzer zur Verfügung stellt. Danach ging es daran, Daten von einem System in ein anderes zu übertragen. Dabei behielten wir den Entwicklungs- und Arbeitsaufwand sowie die Bedienerführung im laufenden Betrieb im Auge.

Im nächsten Schritt installierten wir bei uns im LAN eine Remote Engine Probe und verwendeten diese, um unsere bis dahin erzeugten Flows abzuarbeiten. Zum Schluss setzten wir das Talend Studio for Cloud ein, um eigene Komponenten zu entwickeln, in die Cloud hochzuladen und in unseren Flows zu verwenden.

Der Beginn der Arbeit

Um mit der Talend Integration Cloud arbeiten zu können, müssen die Anwender über einen aktuellen Browser verfügen. Offiziell unterstützt Talend den Internet Explorer 10 und 11, Firefox 38 oder neuer, Chrome 41 oder neuer und Apple Safari 8. Was mobile Geräte angeht, so empfiehlt Talend die Arbeit mit dem iPad 3 mit iOS 7 oder neuer, dem Samsung Galaxy Tab 3 10.1 mit Android 4.2.x oder dem Samsung Galaxy Note 10.1 mit Android 4.4.

Das Studio läuft auf Workstations unter Linux, MacOS und Windows. Die Software benötigt Java sowie mindestens drei GByte RAM (vier GByte werden empfohlen) und mehr als drei GByte Speicherplatz auf der Festplatte. Die Remote-Engine lässt sich ebenfalls unter Linux, MacOS und Windows benutzen. Was die benötigte Hardware angeht, so dürfte für die allermeisten Anforderungen ein Standard-Server vollkommen ausreichen.

Dieser Flow liest Daten aus einer in der Dropbox liegenden Excel-Datei aus, standardisiert den Ländernamen und teilt das Feld "Name" in Vor- und Nachnamen auf. Anschließend überträgt er die Daten in Salesforce. (©Smartmedia PresSservice)

Nach dem Login beim Webinterface der Talend Integration Cloud findet sich der Anwender zunächst einmal auf einem Willkommensbildschirm wieder, der etliche Einführungsvideos mit Informationen über die Integrationsumgebung enthält. Diese englischsprachigen Videos geben einen Überblick über den Aufbau und das Konzept der Cloud-Lösung, zeigen exemplarisch, wie sich ein Flow aufbauen lässt, demonstrierten die Installation und Inbetriebnahme einer Remote Engine und geben einen Einblick in die Arbeit mit dem Talend Studio for Cloud. Darüber hinaus finden sich auf dieser Seite auch Beispiele, die den Einstieg in die Arbeit mit dem Produkt erleichtern. Aktuelle News, eine Aktivitätsübersicht und ein Hinweis auf Talend Exchange, die Online-Börse zum Austausch der von den Usern entwickelten Komponenten, schließen den Leistungsumfang der Willkommensseite ab.

Ruft ein Benutzer eine Seite zum ersten Mal auf, so präsentiert die Cloud-Lösung ihm übrigens umfassende Hilfetexte, die ihn auf die richtige Art und Weise, mit dem Interface zu arbeiten, hinweisen. So werden auch Anfänger schnell in die Lage versetzt, die Umgebung effizient zu nutzen.

Besonders interessant ist die zweite Seite des Web-Interfaces. Sie nennt sich "Flows" und umfasst alle im System vorhandenen Data Flows. Die Talend Integration Cloud stellt den Anwendern immer zwei Workspaces zur Verfügung. Die unter "Personal" abgelegten Projekte gehören nur dem jeweiligen User, die unter "Shared" befindlichen Daten können auch von anderen Mitarbeitern des Unternehmens genutzt werden. Innerhalb der Workspaces lassen sich auch Ordner anlegen, um die Umgebung übersichtlicher zu gestalten.

Wechseln die Anwender auf einen Flow-Eintrag, so zeigt das System ihnen an, wie oft der Flow abgearbeitet wurde, ob er gerade aktiv ist und ob alles glatt lief oder ob es zu Rejections oder Failures kam. An gleicher Stelle lassen sich auch die "Run Details" einsehen, also die verwendete Datenquelle, die Zielumgebung und der Zeitplan für automatische Läufe. Darüber hinaus haben die Benutzer hier auch die Option, Läufe zu starten und zu stoppen.

Leserkommentar

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*





*
*
Rubriken
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Mehr zum Thema
Test Datacore SANsymphony V R8
Mit SANsymphony-V bietet Datacore eine leistungsfähige Software-Plattform zum Bereitstellen, Teilen, Migrieren, Replizieren, Erweitern, Konfigurieren und Upgraden von Speicher ohne Verzögerungen und Downtime. IAIT hat sich angesehen, was die aktuelle Vers [mehr]
Test Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise
Je umfangreicher die Netzwerke, desto schneller verlieren Administratoren ohne geeignete Tools den Überblick. Entuity Eye oft he Storm 2011 bietet verschiedene Methoden an, mit denen die bestehende Infrastruktur zumindest teil-automatisch erfasst werden k [mehr]
Test Kroll Ontrack PowerControls 6.0
Exchange- und Sharepoint-Server sind längst in vielen Unternehmen unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmens-Infrastruktur. Die unabdingbaren Backup-Szenarien werden dabei aber oft vernachlässigt. Hauptsache es gibt ein Backup, wie erfolgreich sich Date [mehr]
Workshop Medienspeicherung und Verteilung
Eigene Videos, Digitalfotos und MP3-Song immer und überall hören und sehen, ohne langes Suchen durch zentrale Medienspeicherung und Medienabruf vom PC, TV-Gerät und Handy aus. [mehr]
Test CA ARCserv Backup r12
Die jüngste Version der Backup-Software für Unternehmen weist im Management- und Sicherheitsbereich viele neue Funktionen auf. Was das Produkt in der Praxis leistet, hat sich IAIT angesehen. [mehr]
High-Speed-PLC-Modems der 200-mbps-Klasse
Powerline-Modems der jüngsten Generation versprechen Triple-Play-taugliche Heimvernetzung ohne neue Kabel ? die Hausstromleitung genügt. Wir haben getestet, wie viele der versprochenen 200 MBit/s in der Realität durch Stromnetz flitzen und ob Video- und [mehr]
Anzeige