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Test Talend Integration Cloud

Der sonstige Funktionsumfang des Web-Interfaces

Wenden wir uns nun aber wieder dem Funktionsumfang des Web-Interfaces zu. Unter "Activity" stehen den Anwendern Dashboards zur Verfügung, die Aufschluss über die gerade laufenden und die bereits durchgeführten Aufgaben geben. Diese lassen sich entweder für benutzerdefinierte Zeiträume oder für den letzten Tag, die letzten zwei Tage, die letzte Woche beziehungsweise den letzten Monat definieren. Außerdem ist es noch möglich, die Anzeige nach Benutzern und Workspaces zu filtern.

Das "Activity Dashboard" zeigt auf einen Blick, welche Flows wann gelaufen sind und ob es dabei zu Schwierigkeiten kam. (©Smartmedia PresSservice)

Unter "Manage" finden sich im Gegensatz dazu die von dem jeweiligen Benutzer verwendeten Aktionen, also die Quellen, Ziele, Umwandlungsaktionen und ähnliches. Diese lassen sich hier auch zu Talend Exchange exportieren und bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit, weitere Aktionseinträge von dieser Plattform zu importieren. Der Eintrag "Connections" bietet den Anwendern zusätzlich die Option, die bestehenden Verbindungen - beispielsweise zu Salesforce, zur Dropbox oder zu anderen Diensten - zu verwalten. Analog dazu existieren auch noch Einträge zu den Flow Templates, also Flow-Einträgen, die als Muster für andere Flows vordefiniert wurden, Ressourcen (wie beispielsweise Datenbankschemata) und Remote Engines mit ihrem aktuellen Status. Alle unter Manage vorhandenen Komponenten stehen sowohl für den persönlichen als auch für den gemeinsamen Workspace zur Verfügung.

Der letzte Punkt des Web-Interfaces nennt sich "Admin". Er dient zur Verwaltung des Abonnements. Zunächst einmal können die Benutzer an dieser Stelle ein Dashboard einsehen, das ihnen Aufschluss darüber gibt, wie lange ihre Lizenz noch gültig ist, wie viele Benutzerkonten angelegt wurden und welche neuen Nachrichten es von Talend gibt.

Die Benutzerverwaltung ermöglicht das Anlegen neuer User-Konten. Dazu müssen die Administratoren dem Anwender einen Login-Namen und ein Passwort geben sowie den Vor- und den Nachnamen, die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer festlegen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass das Passwort sowohl Klein-, als auch Großbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten muss.

Der nächste Konfigurationsdialog bietet den Administratoren die Option, den Benutzerkonten Rechte zuzuweisen. Normale Benutzer erhalten lediglich das Recht sich einzuloggen, Administrationsbenutzer bekommen zusätzlich noch einen Haken in der Spalte "Account Admin". Nur sie haben Zugriff auf den Administrationsbereich.

Unter "Manage" lassen sich Aktionen, Connections, Flow Templates, Ressourcen und Remote Engines verwalten. (©Smartmedia PresSservice)

Auch für die Workspaces lassen sich Rechte vergeben. So legen die Administratoren für jeden Workspace (also für die persönlichen Spaces der Anwender und den gemeinsamen Workspace) fest, ob die Benutzer Flows erstellen (Author), ausführen (Execute) und die darin vorhandenen Komponenten verwalten (Manage) können. Es ist auch workspacebezogen möglich, den Im- und Export von Komponenten von beziehungsweise zu Talend Exchange zu erlauben oder zu untersagen. Im Test traten dabei keine Probleme auf.

Der Punkt "Subscription" gibt Aufschluss über das aktuelle Abonnement. Hier sehen die User, welches Abo sie abgeschlossen haben, wie lange es gültig ist, wie viele Engines zur Verfügung stehen und wie viele Benutzerkonten sie einrichten können. Unter "Remote Engines" lassen sich im Gegensatz dazu weitere Remote Engines hinzufügen. Das funktioniert über einen so genannten Remote Engine Key, den das Web-Interface an dieser Stelle erzeugt und den die Administratoren dann bei der Installation der Remote Engine angeben. Daraufhin weiß diese, mit welchem Konto sie sich verbinden muss und steht dann sofort nach dem Setup bereit. Da die Remote Engines lediglich eine ausgehende SSL-Verbindung benötigen, um den Kontakt zur Talend Integration Cloud herzustellen, wird in den meisten Umgebungen dazu nicht einmal eine Neukonfiguration der Firewall erforderlich sein. Im Test traten beim Einrichten der Remote Engine auf jeden Fall keine Probleme auf.

"Downloads" stellt den Anwendern schließlich Download-Links für die zusätzliche Software zur Verfügung. Neben dem Talend Studio for Cloud und den Remote Engines ist das noch der SAP RFC Server, der es bei Bedarf möglich macht, SAP IDocs zu empfangen und zu bearbeiten.

Diverse Links zur User-Community, zu Talend Exchange und eine Hilfefunktion mit Support und Dokumentation gehören ebenfalls noch zum Funktionsumfang des Web-Interfaces. Das gleiche gilt für einen Konfigurationsdialog zum Bearbeiten des aktuellen Benutzerprofils. In diesem sind die User unter anderem dazu in der Lage, ihren Namen und ihre Mail-Adresse zu aktualisieren, ihr Passwort zu verändern und ihre Zeitzone zu setzen.

Der Bereich "Admin" übernimmt die Verwaltung des aktiven Abonnements. (©Smartmedia PresSservice)

Die Arbeit mit den Sample Flows

Wie bereits erwähnt, stellt Talend den Anwendern auch Sample Flows zur Verfügung, mit denen sie sich mit der Arbeitsweise der Integration Cloud vertraut machen können. Konkret handelt es sich dabei um zwei Beispiele. Das erste ist eine einfache "Hello World!"-Anwendung. Diese weist Kunden anhand ihres in einer Liste definierten Typs eine Kundenkampagne zu. Anschließend lässt die den Kunden - abhängig von ihrer aktuellen Kampagne - eine Nachricht, wie "Hello World!" zukommen.

Interessanter ist das zweite Beispiel, das ähnlich wie unser zuvor beschriebenes Template Kundendaten aus einer Excel-Datei ausliest und diese dann in Salesforce exportiert. Anders als unsere einfache Lösung standardisiert dieses Template dabei aber noch zusätzlich die Ländernamen und trennt die Vor- von den Nachnamen. Damit liefert Talend ein sehr praxisbezogenes Beispiel mit, das sich mit Datenintegration befasste Administratoren auf jeden Fall einmal ansehen sollten.

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