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Test IAIT Altaro VM Backup 6.2.2.0

Backup schnell und einfach

Erstkonfiguration

Hat sich der Administrator mit Hilfe der Management Console mit der VM Backup-Instanz verbunden, so landet er in einer Dashboard-Übersicht, die eine Quick Setup-Seite anzeigt. Diese weist die Benutzer darauf hin, auf welche Weise sie die Software in Betrieb nehmen können. Zu diesem Zweck müssen sie zunächst ihre Hyper-V- beziehungsweise Vmware-Hosts zur Backup-Umgebung hinzufügen. Danach geht es an die Definition eines Backup-Ziels. Im dritten Schritt erfolgt dann das erste Backup. Die Quick Setup-Seite zeigt den Anwendern für alle drei Schritte jeweils, wo sie hin klicken müssen, um die jeweilige Aufgabe zu erledigen. Wurden alle drei Aufgaben durchgeführt, so verschwindet die Seite und wird durch eine Dashboard-Übersicht ersetzt.

Im Test ergaben sich bei der Erstkonfiguration keine Probleme. Beim Hinzufügen eines Backup-Hosts muss der Administrator lediglich angeben, ob es sich um einen Hyper-V- oder einen ESXi-Hypervisor handelt. Alternativ kann ? wie angesprochen ? auch ein vCenter Server zum Einsatz kommen.

Bei einem Hyper-V-Host verlangt das System im nächsten Schritt die Angabe eines Namens, der Host-Adresse und der Credentials. Danach gibt es die Möglichkeit, die Verbindung zu testen. Fällt der Test positiv aus, so steht der Nutzung des Hypervisors nichts mehr im Wege.

Die Einrichtung eines ESXi-Hypervisors oder eines vCenter Servers läuft im Prinzip genauso ab. Die zuständigen Mitarbeiter haben hier aber zusätzlich die Option, die Ports für den vSphere Web Service und vSphere VDDK zu modifizieren.

Für die Definition des Backup-Ziels bietet das Produkt viele unterschiedliche Möglichkeiten. Zunächst einmal muss der IT-Verantwortliche entscheiden, ob er eine lokale oder eine Offsite Backup-Location einrichten will. Bei lokalen Backups offeriert die Software zunächst einmal physikalische Laufwerke wie USB-Datenträger, interne Festplatten oder iSCSI-Speicher. Alternativ lassen sich die Backups auch auf einem Netzwerk-Share sichern. Dazu müssen die Administratoren den Pfad zum Share sowie die Credentials angeben, danach richtet das System die Freigabe als Backup-Ziel ein.

Kommt es während der Arbeit zu Problemen, so meldet VM Backup diese sofort. (©Smartmedia PresSservice)

Beim Anlegen einer Offsite-Location für die Backups bietet die Software den Usern neben den physikalischen Laufwerken und den Netzwerk-Shares noch zusätzliche Möglichkeiten an. Dazu gehören zunächst einmal austauschbare Laufwerke, zum Beispiel Sets externer USB- oder eSATA-Festplatten, RDX-Drives oder Netzwerkshares. Entscheidet sich der zuständige Mitarbeiter für ein Set, so muss er zunächst einmal Speicherkomponenten definieren, die dazu gehören sollen. Anschließend kann er das Set ganz normal als Drag-and-Drop-Ziel nutzen.

Eine weitere Alternative für ein Offline Backup-Ziel ist der Altaro Offline-Server mit WAN-Beschleunigung. Soll er zum Einsatz kommen, so müssen die Verantwortlichen in der Altaro Offsite Server Management-Console einen Benutzer-Account anlegen und diesem ein Speicherziel zuweisen. Anschließend rufen sie den Konfigurationsdialog für Offsite-Backupziele auf und geben die Serveradresse und die gerade zuvor festgelegten Credentials ein. Danach steht auch dieses Backup-Ziel zur Verfügung. Für Offsite-Backups muss allerdings zwingend eine Datenverschlüsselung aktiviert sein.

Nach der Definition des Backup-Ziels geht es daran, die auf den Hosts vorhandenen VMs per Drag and Drop zu Backup-Zielen zuzuweisen. Sobald das erledigt ist, können die IT-Mitarbeiter das erste Backup starten. Dazu müssen sie lediglich in der Übersicht unter "Take Backup" die zu sichernde VM auswählen und den Sicherungsvorgang anstoßen. Anschließend läuft die Datensicherung durch.

Im Test hatten wir VM Backup tatsächlich in wenigen Minuten eingespielt und mit einem lokalen Backupziel in Betrieb genommen. Der Hersteller hat hier mit seiner Angabe, dass es maximal 15 Minuten dauern würde, nicht übertrieben. Es kam weder bei der Kommunikation mit Hyper-V- noch beim Zugriff auf ESXi-Hosts zu irgendwelchen Problemen. Das Gleiche gilt für das Einrichten der Backup-Locations.

Die Verbindung mit einem Netzwerk-Share als Backup-Ziel. (©Smartmedia PresSservice)

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