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Test Barracuda Nextgen Firewall 6.1

Schnell, sicher und effizient durch das VPN

Der Konfigurations-Baum

Möchte sich ein Administrator tiefer mit der Arbeit mit der Barracuda-Lösung befassen, so wird ihm die vollständige Konfiguration über die Baumstruktur eher zusagen. Diese wurde so aufgebaut, dass sich auf der obersten Ebene die jeweils betroffene Appliance befindet, darunter die darauf laufenden virtuellen Server und darunter die einzelnen Dienste, wie Antivirus, DHCP Server, HTTP Proxy, Firewall, URL Filter oder auch WLAN. Konfiguriert ein Administrator die Einträge alle von oben nach unten durch, also erst die Parameter auf Appliance-Ebene wie Zugriffspasswort, ACLs und ähnliches, dann die virtuellen Server mit den IP-Adressen, die in den jeweiligen Netzen Verwendung finden und zum Schluss die Dienste, so erhält er automatisch eine funktionierende Konfiguration. ND Admin wurde also sehr logisch gestaltet. In manchen Szenarien kann es übrigens sinnvoll sein, mehrere virtuelle Server auf einer Appliance einzurichten, beispielsweise wenn es um Lastenausgleich geht. Verwendet ein Unternehmen beispielsweise zwei F280, so kann auf der einen Firewall primär die Firewall selbst laufen, auf der andern der Web-Filter. Bei Bedarf sind die Appliances dann dazu in der Lage, sich gegenseitig Arbeit abzunehmen.

Es würde den Rahmen dieses Tests sprengen, alle Einträge des Konfigurations-Baums im Detail zu besprechen, wir geben an dieser Stelle nur die wichtigsten an, um einen kurzen Eindruck zu vermitteln. So können die zuständigen Mitarbeiter mit der Baumstruktur unter anderem das Netzwerk konfigurieren, die Administrator-Konten verwalten, die Lizenzen einsehen, Log-Einstellungen vornehmen, die Firewall konfigurieren und sich mit den Diensten Antivirus, DHCP, HTTP-Proxy, URL-Filter, VPN und WiFi befassen. Generell gilt, dass man sich zum effizienten Umgang mit dem Konfigurations-Baum schon ein wenig in die Materie einarbeiten muss, damit man die jeweils relevanten Punkte schnell findet. Das lohnt sich aber, kennt man sich einmal in der Baumstruktur aus, so lässt sie sich schneller navigieren als die "Simple Configuration" und sie stellt den Anwendern zudem eine viel größere Funktionsvielfalt zur Verfügung. Will man den großen Funktionsumfang der Barracuda-Lösung wirklich nutzen, so kommt man um die Arbeit mit dem "Configuration Tree" nicht herum. Das ist aber auch nicht schlimm, da die umfangreiche und übersichtliche Dokumentation den IT-Mitarbeitern jederzeit dabei hilft, die einzelnen Konfigurations-Dialoge zu verstehen. Fühlt man sich einmal in dem Tool zu Hause, so läuft die Konfiguration sogar deutlich schneller ab, als bei anderen, vergleichbaren Lösungen.

Live-Darstellung der über die Firewall laufenden Verbindungen. (©Smartmedia PresSservice)

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