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Test Dell Sonicwall TZ400

Hohe Leistung für kleine Unternehmen

Der Test

Im Test integrierten wir die TZ400 als Internet-Gateway in unser Netzwerk und führten die Erstkonfiguration mit dem dafür gedachten Assistenten durch. Anschließend nahmen wir uns das Management-Interface der Lösung vor und untersuchten den kompletten Leistungsumfang des Produkts. Dabei passten wir auch gleich die vom Setup-Wizard vorgenommene Konfiguration im Detail an die Anforderungen in unserem Netz an.

Nachdem alles zu unserer Zufriedenheit lief, verwendeten wir diverse Sicherheitswerkzeuge wie den Portscanner nmap, die Vulnerability-Scanner Nessus und NexPose sowie das Security-Tool Metasploit, um potentielle Bedrohungen beziehungsweise Lücken im System aufzudecken. Darüber hinaus setzten wir auch diverse Angriffswerkzeuge, wie zum Beispiel DoS-Werkzeuge ein, um festzustellen, ob wir die Appliance in die Knie zwingen konnten.

Der Real Time-Monitor gibt Aufschluss über die von der Appliance übertragenen Datenströme. (©Smartmedia PresSservice)

Installation

Nach dem Anschluss des Geräts an unsere Internet-Verbindung und unseren LAN-Switch verschoben wir zunächst einen Client-Rechner in das Subnetz 192.168.168.0, damit wir auf das Web-Interface des Dell-Produkts zugreifen konnten, das standardmäßig über die URL HTTPS://192.168.168.168 erreichbar ist. Dort konnten wir uns dann mit den Default-Credentials "admin" und "password" einloggen. Daraufhin hatten wir Gelegenheit, den eben erwähnten Konfigurationsassistenten zu starten, der den Administratoren dabei hilft, das Produkt in Betrieb zu nehmen. Dieser fragt im ersten Schritt nach einem neuen Passwort für den Administrator-Account. Das ergibt sehr viel Sinn, da auf diese Weise vermieden wird, dass irgendwelche Sicherheitsappliances von Dell Sonicwall mit Standardpasswörtern im Netz online gehen.

Bei den nächsten Schritten geht es an die Konfiguration der Zeitzone und - falls vorhanden - des im USB-Slot befindlichen 3G- oder 4G-Modems. Danach kommt die Konfiguration des Internet-Zugangs an die Reihe. Bei uns wurde dieser über einen DSL-Anschluss der Telekom realisiert. Die TZ400 erkannte von selbst, dass im Internet ein PPPoE-Server vorhanden war und bot uns den entsprechenden Konfigurationsdialog an. Neben PPPoE unterstützt das Produkt übrigens auch Internet-Verbindungen über statische und dynamische IP-Adressen und PPTP-Connections.

Nachdem wir unsere PPPoE-Zugangsdaten eingetragen hatten fragte uns der Assistent, ob die Appliance auf WAN-Seite auf HTTPS-Anfragen und Pings antworten sollte. Ersteres ist sinnvoll, wenn das Web-Interface über das Internet von außen erreichbar sein muss, letzteres dient zu Diagnosezwecken.

Nach dem Abschluss der WAN-Konfiguration kommen die LAN-Einstellungen mit lokaler IP-Adresse und Netzmaske an die Reihe. Anschließend will der Wizard wissen, wie die sieben Netzwerk-Ports der Appliance Verwendung finden sollen. Dabei haben die Administratoren die Wahl zwischen WAN/LAN-Zuweisungen, WAN/LAN/OPS-Konfigurationen, WAN/LAN/High Availability-Ports oder einer Konfiguration mit WAN und zwei unterschiedlichen LAN-Anschlüssen. Wir entschieden uns im Test für die letztgenannte Option, da wir an einem getrennten Port noch einen separaten WLAN Access-Point für ein Gäste-WLAN anschließen wollen, der ohne Zugriff auf unsere LAN-Infrastruktur arbeitete. Als wir alle Einstellungen vorgenommen hatten, zeigte der Assistent eine Zusammenfassung an und führte die entsprechenden Änderungen durch. Zum Schluss wies er uns noch darauf hin, dass sich die LAN IP-Adresse geändert hatte und gab an, über welche URL wir die Appliance im laufenden Betrieb erreichen konnten.

Über die App Flow-Reports finden die zuständigen Mitarbeiter heraus, welche Web-Rubriken am meisten genutzt wurden. (©Smartmedia PresSservice)

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