tom's networking guide
 
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Workshop QNAP Home-Server

28. 06. 2007
Ted Tang
Tom's Networking Guide

Workshop Homenetworking mit QNAP Turbo-Station 109

Zeit der Spezialisten

Mediengenuß ganz ohne PC ? durch UPnP können Netzwerk-Player nun nahtlos und anwenderfreundlich mit Medienservern kommunizieren.
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Datenzentrale für das digitale Zuhause

Viele Menschen erwerben MP3-Dateien und digitale Videodateien durch downloaden aus dem Internet. Um diese Dateien gemeinsam mit Freunden und Bekannten zu genießen, wird üblicherweise ein Rechner benötigt. Er gibt digitale Dateien Computer wieder oder reicht sie durch das Netzwerk an einen Digital Media Player (DMP) weiter, welcher an der HiFi-Anlage und/oder am TV-Gerät angeschlossen ist. Sie die digitalen Medieninhalte in die Art von Bild- und Toninformationen zurück, die das Wiedergabegerät verarbeiten kann.

Umgekehrt geben diese auch Digitalen Media Adapter (DMA), Streaming-Clients oder schlicht Netzwerk-Player genannten Geräte dem Anwender mit Ihrer Fernbedienung Zugriff auf die gespeicherten Medieninhalte. Dazu wird auf dem PC Server-Software installiert, die Multimediaverzeichnisse und ?dateien sowie Playlisten für den Netzwerk-Player für die Anzeige auf dem Display des Netzwerk-Players ? das kann eine eingebaute sei oder die des angeschlossenen Bildschirms ? aufbereitet.

Solche DMPs (Digital Media Player) ? Intel nennt sie DMA für Digital Media Adapter ? werden immer populärer, denn mit ihrer Hilfe können digitale Medieninhalte vom PC oder einen anderen Speichersystem (Server) über das Netzwerk übertragen und dann vom Stereo-Audiosystem oder TV-Gerät wiedergeben werden. Die MP3-Dateien im Computer z.B. können von der HiFi-Anlage wiedergegeben werden. Sie können Filme oder Digitalbilder auf dem LCD-TV wiedergeben.

Lansam verdrängen spezialisierte Medienserver den PC aus dem Mittelpunkt des Home-Entertainment.

Das Zusammespiel zwischen Digitalem Medien Server (DMS) und Digitalem Medien Player (DMP) steuert die Server-Software, die üblicherweise auf dem PC installiert ist. Und damit DMAs und DMPs verschiedener Hersteller reibungslos miteinander kommunizieren können, hat di eIndustrie die Organisation Digital Lifestyle Network Alliance (DLNA) gegründet. Sofern sich die Hersteller an die DLNA-Design-Richtlinien halten, können ihre Geräte hertsllerübergreifend problemlos miteinander "reden", ohne dass sich der Anwender

  • auf Netzwerk-Ebene das richtige Netzwerk-Protokoll (TCP/IP) kümmern müsste
  • die Liste der Netzwerk-Adressen ? keine darf zweimal im Heimnetz vorkommen ? verwalten müsste, denn das erledigt ein DHCP-Server
  • sich mit unterschiedlicher Server-Software für den DNP herumschlagen müsste ? dafür gibt es Universal Plug and Play (UPnP).
  • Für diese Anwendung muss die vom DMP-Hersteller gelieferte Software auf dem Computer installiert und eine Verbindung mit dem LAN hergestellt werden. Damit kann ein PC als UPnP-DMS (Digitalmedienserver) eingesetzt werden. So lange die Server-Software aber nur auf dem PC läuft, ist das multimediae Vergnügen getrübt, denn:

  • Der Computer muss ununterbrochen eingeschaltet bleiben.
  • Der Musikgenuss wird möglicherweise von dem Geräusch der Computerlüfter gestört.
  • Der Betrieb des Computers rund um die Uhr verbraucht viel Strom.
  • Die Musik- und Videowiedergabe wird unterbrochen, wenn Sie den Computer verwenden und das System einmal neu starten oder andere Operationen ausführen müssen.
  • Nun spricht nichts dagegen, die DLNA-Richtlinien in kompakten, lüfterlosen und kapazitätsstarken Geräten umzusetzen, die auf den einen Zweck spezialisiert sind, dem Heimnetz als Server für Multimedia-Dateien zu dienen. Sie benötigen beispielsweise keine Hochleistungsgrafik, weil die Wiedergabe ja vom Netzwerk-Player übernommen wird, sie brauchen aus diesem Grund auch keine Audio-Video-Anschlüsse, und benötigen kein wuchtiges, ressourcenzehrendes und teures Betriebssystem.

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