tom's networking guide
 
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Workshop Heimvernetzung IP-Cams

08. 05. 2008
Günther Ohland
Tom's Networking Guide

Workshop Heimvernetzung Internet-Kameras

Aus dem Netz geschaut

"Ostfriesen können morgens schon sehen, wer abends zu Besuch kommt" lautet ein unerschütterliches Vorurteil. Wer nicht in dort wohnt, braucht dagegen eine Internet-Kamera um sehen zu können, wer da ums Haus schleicht. Digitale IP-Kameras machen Video-Beobachtung auch für Privathaushalte erschwinglich und handhabbar.
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IP-Kameras im SmartHome

Die smarten Leute beim CSI aus der gleichnamigen TV-Serie haben es leicht. Irgendwo liefert immer eine Überwachungskamera ein Bild. Notfalls extrahieren die genialen Techniker das Foto des Verbrechers aus seinem Spiegelbild auf einem glänzenden Schmuckstück, natürlich in fantastischer Schärfe. Das können die Kameras in und um das SmartHome in Paderborn nicht leisten, und vermutlich auch keine andere Kamera, die man mit Geld bezahlen kann. Aber, die modernen IP-Kameras können eine Menge. Sie können uns helfen, unser Hab und Gut zu sichern und zumindest dabei zu helfen, Dieben, Wandalen und Einbrechern auf die Spur zu kommen.

Wozu Kameras im SmartHome

Das SmartHome im Technologiepark Paderborn ist normalerweise nicht bewohnt. Nicht oder nur gelegentlich bewohnte Häuser, zumal wenn sie eine teure Multimediaausstattung haben, ziehen "lichtscheues Gesindel" magisch an. Darum ist das SmartHome von außen und innen mit mehreren Kameras abgesichert. Für die Öffentlichkeit zugänglich ist die Webcam auf der Internetseite www.smarthomepaderborn.de.

Im Inneren gibt es ebenfalls Sicherheitskameras. Sie überwachen Treppenhaus und Flure, Küche und Schulungsraum. Sie lösen aus, sowie sich Bildpixel ändern, also Bewegung stattfindet. Die aufgenommenen Bilder und Videos werden im Haus, und automatisch zeitgleich auch außerhalb gespeichert.

Diese Kamera ist bewusst unscharf, da öffentlicher Grund eingesehen wird. Autokennzeichen und Gesichter sind nicht zu erkennen. Bei einem Einbruch stehen jedoch Aufnahmen anderer Kameras zur Verfügung, die die Identifizierung der Täter gerichtsfest ermöglichen.

Zusätzlich beherbergt das SmartHome ein Videokonferenzstudio. Hiermit können qualitativ hochwertige Bildschirmgespräche (HDTV) übertragen werden. So wird in der Küche des SmartHome für bis zu zwölf Gäste gekocht, weitere nehmen per Videokonferenz am "Cooking-event" teil und können natürlich den Köchen ihre Fragen sofort stellen und diskutieren.

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